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CircusDanceFestival

Symposium: Re-Writing Circus

In englischer Sprache!

Wie schreiben, sprechen und denken wir über zeitgenössischen Zirkus? Wie werden künstlerische Schreibweisen in der Praxis entwickelt und wie wird dabei Zirkus immer wieder neugeschrieben? Wie wird die performative Praxis in Worte übersetzt und welcher Um-Schreibungen bedarf es? Das Symposium „Re-Writing Circus“ fragt zum einen nach den Bedeutungen von Dramaturgie im Kontext des zeitgenössischen Zirkus. Auf der Basis eines erweiterten Begriffes von Dramaturgie richtet es den Fokus so auf das körperbasierte Schreiben und Forschen innerhalb der Kreationsprozesse.

Das Symposium findet an zwei Tagen während des CircusDanceFestivals in Köln statt. Zum Symposium mit Impulsvorträgen, Podiumsgesprächen, Diskussionsformaten und Buchpräsentationen sind internationale Redner*innen sowie ein Fachpublikum aus Praxis und Theorie eingeladen.

Eröffnet wird das Symposium mit der Keynote der kanadischen Performerin und Zirkus-Tanz-Forscherin Angélique Willkie über den „relational body“ und ihr Konzept der persönlichen Körper-Dramaturgie. Willkies These bringt uns auch zu der Frage, inwieweit der performative Körper an der Produktion kolonialer Denkmuster beteiligt ist.

Der politische Körper auf der Bühne ist ebenso Thema des Künstler*innengesprächs zwischen Angélique Willkie und den Künstler*innen Laura Murphy und Breno Caetano, welches vom Team des belgischen Forschungsprojekts „The Circus Dialogues (continued)“ moderiert wird. In einem Kurzvortrag führen Forscher*innen in das Projekt „Thinking through Circus” ein, das Zirkus als eine körperbasierte Denkpraxis versteht.

Der zweite Tag konzentriert sich auf den dramaturgischen Prozess und die Lesarten desselben. In einem Gespräch zwischen dem Künstler Claudio Stellato und der Dramaturgin Sabine Reich, das von Mirjam Hildbrand moderiert wird, geht es um den Kreationsprozess als Baustelle und dramaturgische Praktiken. Die Analyse und Lesbarkeit von Zirkusstücken ist Thema bei der Buchvorstellung der Zirkuswissenschaftlerin Dr. Franziska Trapp, die im Gespräch mit Jenny Patschovsky in ihr Buch „Lektüren des Zeitgenössischen Zirkus“ einführen wird.

Das Symposium wird begleitet durch das VOICES Magazin, das sich dieses Jahr ganz der Publikation von zirkustheoretischen Texten in deutscher Sprache widmet.

Konzeption und Kuration Jenny Patschovsky, Tim Behren, Mirjam Hildbrand | Redner*innen Angelique Willkie, Bauke Lievens | Gäste Claudio Stellato, Franziska Trapp, Laura Murphy, Breno Caetano, Sabine Reich

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