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Jazzfest Bonn

Finale des Nachwuchswettbewerbs JazzBeet

Beethoven als Inspiration zur Jazz-Improvisation! Der Nachwuchswettbewerb JazzBeet als Hybridveranstaltung

Das Matthieu Mazué Trio ist der Gewinner des ersten internationalen Wettbewerbs JazzBeet, der am 12. Juni 2021 in Bonn als Hybrid-Veranstaltung ausgetragen wurde. In einer rund zehnstündigen Jurysitzung konnte die Band aus der Schweiz die Juroren von sich überzeugen. Den zweiten und dritten Preis belegten in der Reihenfolge das Will Kjeer Trio aus den USA und Fiona Grond Interspaces aus Deutschland. Das D.A.S. Trio aus Ungarn und das HarpBeat Trio aus Italien teilen sich beide den vierten Platz.

Die Jury, bestehend aus der Jazzpianistin Julia Hülsmann, dem Saxophonist Roger Hanschel und dem Journalist Ulrich Stock (Die Zeit), überzeugte insbesondere die herausragende Interaktion und Sensibilität der Akteure des Matthieu Mazué Trios. In der Jurybegründung heißt es: „In der Benennung des Siegers war die Jury sich sofort einig: Ein Trio mit herausragender Interaktion gleichberechtigter Akteure, kraftvoll ohne es an Sensibilität fehlen zu lassen, komplex doch nicht abgehoben, zeitgenössisch in seiner Ästhetik, mit einem erfrischenden Mut zum Risiko. Transparent und dicht, mal poetisch, mal mysteriös, und mit der Gabe in aller Ruhe Spannung zu entwickeln“, so Ulrich Stock.

Die Bandmitglieder des Trios, der Pianist Matthieu Mazué, der Bassist Xaver Rüegg sowie der Schlagzeuger Michael Cina können sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro sowie über einen Live Auftritt bei einem der kommenden Konzerte des Jazzfest Bonn freuen.

Bereits im Sommer 2019 hatte das Jazzfest Bonn anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven in Kooperation mit der BTHVN2020 Beethoven Jubiläums GmbH diesen Wettbewerb für junge Jazzmusiker*innen ausgeschrieben und im Februar 2020 die Finalisten unter den 30 Bewerbern aus aller Welt ausgewählt. Da diese aber nicht wie geplant im Mai 2020 anreisen konnten, hat das Jazzfest Bonn das Finale zu einer Hybrid-Veranstaltung umkonzipiert. So spielten die Bands aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Ungarn und den USA live in ihren jeweiligen Heimatländern und wurden als Stream zur Jurysitzung, die in den Räumlichkeiten des Post Towers in Bonn stattfand, übertragen.

„Es ist einfach wunderbar, endlich wieder Musik zu erleben und die tollen jungen Musiker zumindest auf diese Art bei uns zu Gast zu haben“, schwärmt Peter Materna, Intendant des Jazzfest Bonn. „Wir sind sehr glücklich, dass es uns auf diese Weise gelungen ist, den JazzBeet-Wettbewerb trotz der herausfordernden Umstände durchzuführen.“ Ein wesentlicher Bestandteil der Teilnahmebedingungen war die Komposition eines Stückes, das sich mit der künstlerischen Idee eines Werkes von Ludwig van Beethoven auseinandersetzt. „Weltweit gibt es junge Jazzmusiker, die auf einem enorm hohen künstlerischen Niveau komponieren und musizieren. Wir wollen mit diesem Wettbewerb einige der spannendsten Projekte sichtbar machen und jungen Musikern die Möglichkeit geben, ihre künstlerischen Ideen einem interessierten Publikum vorzustellen“, so Materna. Auch Malte Boecker, Künstlerischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH betont die Bedeutung von JazzBeet: „Beethovens Musik kommt aus der Improvisation. Sein Echo ist deshalb gerade im Jazz besonders groß. Beethoven als Inspirationsquelle für den JazzBeet Wettbewerb zu setzen liegt auf der Hand und ist ein wichtiger Beitrag zum Beethoven Jubiläum!“

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