Finnish Radio Symphony Orchestra
Beethoven: Sinfonie Nr. 3
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von arte.tv
Beethoven entfesselt! Der Sinfonie-Marathon auf Arte Concert
Beethoven arbeitete an seiner Dritten im Wesentlichen im Jahr 1803. Einige frühe Skizzen stammen schon aus dem Herbst 1802, möglicherweise waren diese zum Zeitpunkt der Niederschrift aber nur erste Ideen, die noch nicht konkret in Bezug auf die Symphonie niedergeschrieben wurden.
Letzte Änderungen, Ergänzungen und Überarbeitungen brachte Beethoven noch Anfang 1804 an. Die musikalische Revolution, die durch diese Symphonie in Gang gesetzt wurde, überraschte selbst seine engsten Kreise.
Die „Eroica“ ist keine programmatische Symphonie, aber man verband mit ihr bald Visionen von Schlachtszenen. Der Trauermarschsatz erinnerte an die öffentliche Musik und die Rituale der französischen Republik zum Gedenken an die Märtyrer der Revolution. Der Umfang der Symphonie und die neuartige musikalische Sprache veranlassten einen zeitgenössischen Kritiker, sie als eine "umfangreiche, kühne und wilde Fantasie" zu bezeichnen.
Wie Monteverdis „Orfeo“ und Strawinskys „Ritus des Frühlings“ wurde die „Eroica“ zu einem Meilenstein in der Musikgeschichte. Uraufgeführt wurde sie im Frühsommer 1804 im Wiener Stadtpalais des Fürsten Lobkowitz, dem Beethoven sie schließlich auch widmete.
Dirigent: Nicholas Collon
Finnish Radio Symphony Orchestra
Moderation: Riikka Holopainen