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Heidelberger Frühling | Digitalprogramm »Lasst uns spielen!«

Philharmonisches Orchester Heidelberg & Alina Pogostkina

Großbritannien als Inspiration für Komponisten und ihre Tongemälde: Felix Mendelssohns Reise nach Schottland im Sommer 1829 führt erstmals zur musikalischen Auseinandersetzung mit Land und Poesie. Dort findet er den Anfang zu seiner 3. Symphonie, der sogenannten »Schottischen«. Weiter geht die Überfahrt zur Hebriden-Insel Staffa – und Mendelssohn skizziert das thematische Grundmaterial der gleichnamigen Ouvertüre. In kürzester Zeit erobert sein Violinkonzert das Publikum. »Es soll ein Konzert sein, dass sich die Engel freuen«, verlangt er von seinem Werk. Und so imponiert es mit elfenhaften Melodien und feurigen Klängen, die Mendelssohn seiner Oberon-Welt entnimmt – ein zentrales Werk des 19. Jahrhunderts.

Die Geigerin Alina Pogostkina gestaltet den Solopart. »Heiter, verständlich und sehr einnehmend«, die damalige Kritik ist sich einig über Ludwig van Beethovens 4. Symphonie. Das Werk besticht mit klassischer Klarheit und wird von den Romantikern verehrt. Die Symphonie entsteht 1806, im künstlerisch produktivsten Jahr des Bonner Meisters, und kommt 1807 in Wien zur Uraufführung.

BESETZUNG
Violine: Alina Pogostkina
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Leitung: Elias Grandy

PROGRAMM
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert-Ouvertüre Nr. 2 »Die Hebriden« h-Moll op. 26 MWV P 7
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Foto: © Nikolaj Lund

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