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Dreikönigskonzert 2019 der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg

BR-KLASSIK: Klang der Donaumonarchie

BR Fernsehen

6. Januar 2021

1:00 – 2:45 Uhr

In der Musik lebt die Donaumonarchie auch ein Jahrhundert nach ihrem Zerfall fort. Die letzte Glanzzeit des Weltreiches wird von der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg in deren Dreikönigskonzert 2019 zum Klingen und Leuchten gebracht. Chefdirigent Hansjörg Angerer suchte Meisterwerke jener führenden Komponisten aus, die während der letzten hundert Jahre der Habsburgermonarchie wirkten und zu ihren musikalischen Chronisten wurden.

In der Musik lebt die Donaumonarchie auch ein Jahrhundert nach ihrem Zerfall fort. Die letzte Glanzzeit des Weltreiches wird von der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg in deren Dreikönigskonzert 2019 zum Klingen und Leuchten gebracht. Chefdirigent Hansjörg Angerer suchte Meisterwerke jener führenden Komponisten aus, die während der letzten hundert Jahre der Habsburgermonarchie wirkten und zu ihren musikalischen Chronisten wurden. Aus der ebenso imposanten und schwungvollen wie gefühlvollen und wehmütig angehauchten Musik ersteht ein mondänes Klangreich. Die politisch längst nicht mehr realen Ausdehnungen der einstigen Donaumonarchie und deren ethnische Vielfalt kommen in den Kompositionen des Dreikönigskonzertes 2019 auf eindrucksvolle Weise zur Geltung.

Der Klang der Donaumonarchie: Das sind der Walzer und der Marsch ebenso wie der Czárdás, die Polka, die Mazurka, der Skocná-Springtanz oder die Sousedská. So wurde von den polnischen Randgebieten über Böhmen, Mähren, Ungarn und Österreich bis zum Balkan getanzt, musiziert, gefühlt - und alles in den Werken musikalischer Meister verewigt. Im Wechsel von schnellen und langsameren Tänzen, heiterer und schwermütiger sowie triumphaler und tragisch umflorter Musik entwickelt die Bläserphilharmonie eine spannende Dramaturgie, mit der die Donaumonarchie noch einmal erlebbar wird und aufblüht. Ergänzt wird der musikalische Reigen durch eine mitreißende Percussion Suite mit dem internationalen Schlagwerk-Starsolisten Martin Grubinger.