Die besten Live-Streams, Videos und TV-Ereignisse aus
Oper, Konzert, Ballett und mehr auf einer Plattform!

Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker

Tschaikowskys »Pique Dame«

Osterfestspiele Baden-Baden 2022

Arte Concert

In der Mediathek verfügbar bis 18. November 2022

Das Drama um das Geheimnis der stets siegreichen Spielkarten, an denen der Protagonist Hermann schließlich verzweifelt, geht auf eine Erzählung Alexander Puschkins zurück. Er inspirierte viele russische Schriftsteller, die auch regelmäßig nach Baden-Baden kamen. Die Hauptrollen werden gesungen von Arsen Soghomonyan (Hermann) und Elena Stikhina (Lisa). Die Titelrolle der Gräfin wird von Doris Soffel mit hinreißender Präsenz verkörpert.

Alexander Puschkin inspirierte viele russische Schriftsteller, die auch regelmäßig nach Baden-Baden kamen – darunter Nikolaj Gogol. Gemeinsam mit Bühnenbildner Christian Fenouillant und Kostüm-Designer Agostino Cavalca erzählt das Regieteam Moshe Leiser und Patrice Caurier den Opernklassiker im Thriller-Format.

Die Handlung spielt in einem zweistöckigen »Etablissement« rund um das Jahr 1900. Die Regie bedient ganz bewusst und im wahrsten Sinne des Wortes die »Doppelbödigkeit« der Oper, die die Tschaikowsky-Brüder aus Puschkins Romanvorlage geschaffen hatten. Puschkins Geschichte erzählt von drei verzauberten Karten, die fantastische Gewinne versprechen, jedoch auch ins Verderben stürzen können.

Die alte Gräfin – früher wegen ihrer Spielleidenschaft »Pique Dame« genannt – hütet ihr Geheimnis. Der mittellose Hermann ist besessen davon, es ihr zu entlocken und setzt alles dafür aufs Spiel: Leben, Liebe und seine eigene Existenz. Peter Tschaikowsky machte aus der Geschichte vom Willen, es nach oben zu schaffen, eine Oper. Bei ihm rückt eine weitere große Sehnsucht ins Zentrum der Geschichte: die Liebe – und damit auch die Figur der Lisa –, die Hermann bis zur Selbstzerstörung folgt.

Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
Choreographie: Beate Vollack
Bühnenbild: Christian Fenouillat
Kostüme: Agostino Cavalca
Licht: Christoph Forey
Video: Etienne Guiol
Cantus Juvenum Karlsruhe
Slowakischer Philharmonischer Chor
Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko
Mit Elena Stikhina (Lisa), Vladislav Sulimsky (Graf Tomski), Arsen Soghomonyan (Hermann), Doris Soffel (Gräfin), Aigul Akhmetshina (Polina), Boris Pinkhasovich (Fürst Jelezki), Anatoli Sivko (Surin), Margarita Nekrasova (Gouvernante), Sergej Czepurnyi (Kolja), Mark Kurmanbayev (Narumov), Yevgeny Akimov (Tschekalinski), Christophe Poncet de Solages (Zeremonienmeister), Jakob Lichti (Ein Junge)

Die Kultur-Streaming-Tipps der Woche

Jeden Freitag neu. Jetzt anmelden zum FOYER-Newsletter.
Mit der Anmeldung zum Newsletter erkläre ich mich damit einverstanden, dass die Port Media GmbH (Betreiber von FOYER) mich künftig per E-Mail mit einem Newsletter informiert. Ich kann dieses Einverständnis jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung von FOYER mit weiteren Hinweisen zum Datenschutz und meinen Rechten habe ich zur Kenntnis genommen.