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Ein Interview im Babyn Yar Holocaust Memorial Center 2021

Thomas Sanderling über Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13

Thomas Sanderling erzählt die Geschichte eines in Musik gesetzten Mahnmals

Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 in b-Moll mit dem Beinamen 'Babi Yar' ist ein in Musik gesetztes Mahnmal zu einer unvorstellbaren Gräueltat: Im September 1941 ermordeten die Nazis und deren Kollaborateure annähernd 34.000 Juden in Babi Yar, einer Schlucht bei Kiew. Zwanzig Jahre später komponierte Schostakowitsch seine 13. Sinfonie für Orchester, Männerchor und Solobassist im Gedenken an dieses Massaker – und weil die damalige Regierung der Sowjetunion die Errichtung einer Gedenkstätte am Ort des Massenmords verhinderte. Textgrundlage für die Gesangspartien der fünfsätzigen Sinfonie sind fünf Gedichte des russischen Dichters Jewgeni Jewtuschenko.

In dieser Musikdokumentation erzählt der deutsch-russische Dirigent Thomas Sanderling die wechselvolle Geschichte von Schostakowitschs 13. Sinfonie. Sanderling, der Schostokowitsch noch selbst kennengelernt hat, kann als Experte der Babi Yar-Sinfonie gelten: Im Jahr 1973 leitete er deren deutsche Erstaufführung, seitdem hat er das Werk viele Male dirigiert. 2021 wurden Thomas Sanderling und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin vom Babyn Yar Holocaust Memorial Center (BYHMC) eingeladen, Schostakowitschs Dreizehnte bei der Gedenkfeier anlässlich des 80. Jahrestages des Massakers aufzuführen.

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