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Rund um das Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg 2018

Piotr Anderszewski und das Klavier

Verfügbar bis 17. Mai 2021

Piotr Anderszewski ist nicht nur einer der besten Pianisten unserer Zeit, er ist auch ein großer Zweifler, ein Perfektionist, der stets auf der Suche nach dem idealen Klang ist und zugleich hofft, ihn nie zu finden. Dieses Spiel ohne Netz und doppelten Boden macht seine Konzerte für das Publikum zu unvergesslichen Erlebnissen.
Ausgerechnet dieser zweifelnde Perfektionist muss in seinem musikalischen Alltag damit zurechtkommen, dass er als Pianist nicht immer das perfekte Instrument am Spielort vorfindet. »Es ist eine komplizierte Beziehung. Manchmal fände ich es besser, es würde das Instrument gar nicht geben« sagt Piotr Anderszewski. »Am liebsten würde ich Musik telepathisch übermitteln, ohne physische Töne.«
Rund um das Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg am 22. Februar 2018, in dem Piotr Anderszewski gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 in c-Moll spielt, erlebt man den Künstler in der intensiven Auseinandersetzung mit seinem Instrument, dem Klavier. Sowohl im Konzert als auch in der Probe oder beim Üben in seiner Künstlergarderobe fordert Piotr Anderszewski jeden einzelnen Ton neu heraus. Dabei ringt er dem Instrument die unterschiedlichsten Klangfarben ab
In der Steinway-Fabrik besichtigt Piotr Anderszewski die Perfektion bei der Herstellung seines Instruments. So fasziniert er auch von dem komplexen Instrument ist, mit dem er sich jeden Tag auseinandersetzt, das Resümee ist für ihn ganz klar: »Klaviere sind unterschiedlich. Aber ganz ehrlich: Mir ist das im Grunde egal. Natürlich bevorzuge ich ein Klavier, mit dem ich mich wohlfühle. Aber am Ende ist die Partitur viel wichtiger für mich.«