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Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Online-Rundgang: Thomas Ruff

Man nannte ihn den „Historikers des Fotografischen”! Die Ausstellung Thomas Ruff spannt den Bogen von Mao bis Marssonde!

„Um zu erfahren, wie eine Bildgattung funktioniert, muss ich eine Serie machen, ich will hinter das Geheimnis der Bildherstellung kommen” – Thomas Ruff

Thomas Ruff (*1958) ist einer der international bedeutendsten Künstler seiner Generation. Bereits als Student der Fotografen Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf wählte er in den frühen 1980er Jahren einen konzeptuellen Zugang zur Fotografie. Sein unterschiedlichste Genres und historische Spielarten der Fotografie erkundendes Werk, stellt eine der vielseitigsten und überraschendsten Positionen innerhalb der zeitgenössischen Kunst dar. Die umfangreiche Ausstellung in K20 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen konzentriert sich auf Bildserien aus zwei Jahrzehnten, bei denen der Künstler kaum noch selbst eine Kamera zur Hand nahm. Für seine oft großformatigen Bilder verwendete er stattdessen vorhandenes fotografisches Material unterschiedlichster Herkunft.

Thomas Ruffs Beitrag zur Fotografie der Gegenwart besteht somit in besonderem Maße in der Entwicklung einer Fotografie ohne Kamera, die Bilder verwendet, die schon gemacht wurden, und die in anderen, größtenteils nicht-künstlerischen Zusammenhängen bereits verbreitet und für bestimmte Zwecke optimiert wurden. D

ie Bildquellen, die Ruff für diese Serien erschlossen hat, reichen von fotografischen Experimenten des 19. Jahrhunderts bis hin zu Aufnahmen einer Marssonde. Es ist die bereits fotografierte Welt, die den Künstler Thomas Ruff interessiert und aufgrund derer er auch „Historiker des Fotografischen” (Herta Wolf) genannt worden ist.

Die Ausstellung bietet daher nicht nur einen Überblick über Ruffs Schaffen der vergangenen Jahrzehnte, sondern wirft auch Schlaglichter auf fast 170 Jahre Fotogeschichte.

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