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The Alehouse Sessions

Musikfest Bremen 2019

Was passiert, wenn neun Spezialisten für historische barocke Aufführungspraxis so richtig über die Stränge schlagen und ihre Bühne in ein englisches Alehouse des 17. Jahrhunderts verwandeln?

Verfügbar bis 25. Dezember 2020

Im England des 17. Jahrhunderts wurde in Pubs und Taverns nicht nur getrunken und gegessen, sondern auch musiziert, gesungen und getanzt. Der norwegische Geiger Bjarte Eike hat sich mit einer Truppe ausgewiesener Barockspezialisten zusammengetan und bringt mit virtuoser Spielfreude und viel Humor das Treiben in solch einem historischen Alehouse auf die Konzertbühne.
Was passiert, wenn neun Spezialisten für historische barocke Aufführungspraxis so richtig über die Stränge schlagen und ihre Bühne in ein englisches Alehouse des 17. Jahrhunderts verwandeln? Nun, vor allem haben sie Spaß – und das Publikum mit ihnen. Bjarte Eike und seine Mitspieler lassen die Zeit wieder aufleben, als unter Oliver Cromwell alle Theater geschlossen wurden und den Musikanten, Tänzern und Schauspielern oft kein anderer Ort blieb, um sich zu treffen, als die Pubs und Taverns. Sie singen, tanzen und spielen englische und schottische Traditionals, Shanties und Balladen, aber auch Stücke von Henry Purcell oder mitreißende Tänze aus den Sammlungen von John Playford.
Die Spielfreude springt von der Bühne in den Zuschauerraum über, das begeisterte Publikum klatscht nicht nur mit, es darf auch bei einem Shanty mitsingen. Wenn sich dann der Schlagzeuger mit dem Tänzer Steven Player ein »Rhythmus-Duell« liefert, geraten die Zuschauer endgültig außer Rand und Band. Und wie es sich für ein richtiges Alehouse gehört: Die durstigen Musiker dürfen sich zwischendrin auch einmal einen Schluck aus der Pulle gönnen.

Mit Vilde Frang, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Vox Luminis unter Lionel Meunier, Bjarte Eike.