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Bayerische Staatsoper

Montagsstück XI: Sehnliches Verlangen

Star-Dirigent Zubin Mehta kehrt mit Schubert und Strauss zum Bayerischen Staatsorchester zurück!

Die Vier letzten Lieder sind, über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung, so etwas wie der Inbegriff des Spätwerks geworden. In Wort wie Ton sind die Strauss‘schen Herbstblüten von Abschied gesättigt: ein Schwanengesang, der Umgang eines Künstlers mit dem nahenden Ende. Drei Gedichte von Hesse und eines von Eichendorff boten ihm die Inspiration, die von jeher geliebte hohe Frauenstimme mit einem zärtlich behandelten Orchester zu vereinen.

Eine Symphonie zu schreiben war zu Beginn des 19. Jahrhunderts keine leichte Aufgabe. „Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“, fragte sich schon der junge Schubert. Seine erste wirklich „große“ Symphonie nahm Schubert in Angriff, als Beethovens Neunte bereits angekündigt war; er plante sie in direkter Konkurrenz, doch zu Lebzeiten Schuberts wurde die Symphonie nicht aufgeführt. Sie überstrahlt alle ihre Nachbarn in Länge, in Größe, an weitreichendem Atem und breit ausgebreiteten Gedanken – und mit ihrem so sehnsüchtigen wie hoffnungsvollen Ton. „Sag’ ich es gleich offen“, schrieb Robert Schumann, als er das Stück zum ersten Mal gehört hatte, „wer diese Symphonie nicht kennt, kennt noch wenig von Schubert, und dies mag nach dem, was Schubert bereits der Kunst geschenkt, allerdings als ein kaum glaubliches Lob angesehen werden.

PROGRAMM

Richard Strauss (1864–1949)
Vier letzte Lieder
nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph v. Eichendorff
1. Frühling (Text: Hermann Hesse)
2. September (Text: Hermann Hesse)
3. Beim Schlafengehen (Text: Hermann Hesse)
4. Im Abendrot (Text: Joseph v. Eichendorff)

Franz Schubert (1797–1828)
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 Die Große
1. Andante – Allegro, man non troppo – Più moto
2. Andante con moto
3. Scherzo. Allegro vivace – Trio
4. Allegro vivace

Musikalische Leitung: Zubin Mehta
Sopran: Camilla Nylund

Bayerisches Staatsorchester

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