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Symphonie Nr. 7 h-Moll

Maazel dirigiert Schubert

Er ist der »Gott des Liedes«, im musikalischen Umgang mit poetischen Texten ist er eine Ausnahmeerscheinung: Franz Schubert. Gegenüber seinen großartigen Liedkompositionen wurden besonders die frühen Symphonien lange Zeit recht stiefmütterlich behandelt. Der Musikologe Walter Rietzler meinte gar, dass es sich dabei um »zweitklassige Jugendwerke« handle, die nicht »lohnen würden, der Vergangenheit entrissen« zu werden. Ein niederschmetterndes Urteil, das aber mittlerweile als vollkommen widerlegt angesehen werden kann.
Die Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 ist das wohl bekannteste Werk Schuberts dieser Gattung. Als »Unvollendete« hat sie sich die Konzertpodien erobert. Ein Grund dafür ist sicher auch die Wehmut, die stets in diesem Werk mitklingt und sich vordergründig so schön mit dem Bild eines melancholischen, genialischen Romantikers in Verbindung bringen lässt, mit dem Franz Schubert so gerne assoziiert wird.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Lorin Maazel

Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759