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Jewish Chamber Orchestra Munich

Kol Nidrei

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Das Jüdische Neujahrskonzert 5781 des JCOM aus der Jugendstil-Synagoge Augsburg

"Kol Nidre" oder "Kol Nidrei" (= aramäisch für "alle Gelübde") ist eine Erklärung, die traditionell drei Mal vor dem Abendgebet zu Jom Kippur gesprochen wird. Es ist ein Widerruf aller Versprechungen gegenüber G-tt, die unüberlegt oder unabsichtlich abgelegt wurden. Das "Kol Nidrei" hat eine sehr feierliche, zeremonielle Funktion, die den höchsten Feiertag einleitet – mancherorts wird der gesamte Abendgottesdienst am Versöhnungstag "Kol Nidrei-Gebet" genannt. Große Bekanntheit in der klassischen Musikszene erlangte "Kol Nidrei" in der auskomponierten Fassung für Cello und Orchester von Max Bruch von 1880, die Jacqueline du Pré 1968 mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Daniel Barenboim einspielte.

Das JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH hat sein Jüdische Neujahrskonzert 5781 im September 2020 in der spektakulären Jugenstil-Synagoge in Augsburg aufgenommen. Als Solist ist YONI ROSE zu Gast, der Kantor der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

YONI ROSE wuchs in einer musikalischen jüdischen Familie in Baltimore auf. Bereits als Jugendlicher begann er bei Chazan Avi Albrecht seine Ausbildung zum Kantor und lernte die gesamte Bandbreite kantoralen Gesangs kennen. Parallel erhielt er eine klassische Gesangsausbildung, studierte Musik und Gesang an der Universität Maryland und schloss beide Studiengänge mit einem Master ab. Als lyrischer Tenor gewann er mehrere klassische Gesangswettbewerbe und tritt regelmäßig als Konzertsolist mit Orchestern, aber auch mit eigenen Recital-Programmen auf.

Auch als Chazan ist er international gefragt: neben seiner Tätigkeit in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, wo er die wöchentlichen Gottesdienste leitet, aber auch alle anderen Lebensereignisse als Kantor begleitet, leitet er regelmäßig Gottesdienste in seiner Heimatstadt Baltimore und an verschiedenen weiteren Synagogen auf beiden Seiten des Atlantiks. Unter Leitung seines Mentors Elli Jaffe trat er bereits in der Großen Synagoge in Jerusalem auf."

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