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Klavier-Festival Ruhr | Aufzeichnung aus der Gebläsehalle im Landschaftspark Nord

Joseph Moog spielt Johannes Brahms‘ großartige Paganini-Variationen

Faszinierende Virtuosität und intellektuelle Durchdringung! Joseph Moog spielt Brahms

Ein Marketing-Image aufzubauen und zu pflegen – das gehört heutzutage fast überall dazu, wenn es um künstlerischen Erfolg geht. Immer wieder wohltuend ist es deshalb, Künstlern zu begegnen, die wenig Aufhebens um ihre Person machen und den Fokus auf die Musik legen – wie Joseph Moog. Der geborene Pfälzer bekam schon im Alter von 13 Jahren einen Plattenvertrag angeboten, doch er lehnte ab, entzog sich bewusst der Wunderkind-Inszenierung und ging lieber langsam und stetig seinen Weg.

Das hielt ihn nicht davon ab, auch ungewöhnliche Entscheidungen zu treffen. Mit Zwanzig nahm er Liszts Klavierkonzerte auf – nicht um zu brillieren, sondern weil Liszts Tonsprache schon damals eine große Anziehungskraft auf ihn ausübte. Die intime Atmosphäre eines Konzertabends, der Austausch mit anderen Musikern in Kammermusikabenden ist Joseph Moog wichtiger als möglichst viele Termine auf der Agenda zu haben.

Zum Klavier-Festival Ruhr ist er seit seinem Debüt 2013 fast alljährlich zurückgekehrt. Im Mittelpunkt seines neunten Konzertes beim Festival stehen Johannes Brahms‘ großartige Paganini-Variationen. Sie erfordern sowohl stupende Virtuosität als auch intellektuelle Durchdringung – und sind wie geschaffen für Joseph Moog.

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