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Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

Hans Heller: „Vom kleinen Alltag – 4 Lieder op. 8“

Die israelische Sängerin Tehila Nini Goldstein und Jascha Nemtsov überraschen im raffinierten Liedezyklus von Hans Heller

Passend zum Festjahr „1700 Jahre jüdischen Leben in Deutschland“ präsentiert die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar „Vom kleinen Alltag – 4 Lieder op. 8“ des von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Musikers Hans Heller. Die Sängerin Tehila Nini Goldstein und der Pianist und Weimarer Professor Dr. Jascha Nemtsov führten den 1930 entstandenen Liederzyklus nach Texten von Anton Wildgans im Rahmen eines Gesprächskonzerts am 13. November 2020 im Festsaal Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule auf.

Hans Heller (1898–1969) stammt aus Greiz. Sein Nachlass wird erst seit etwa zwei Jahren ausgewertet. Sein bedeutendes Werk wurde durch die Verfolgung in der NS-Zeit aus der Musikgeschichte vollständig eliminiert. Heller, der politisch sehr wach war und sich über die Absichten der Nationalsozialisten keine Illusionen machte, war 1933 nach Frankreich geflohen. Nach der Besetzung Frankreichs wurde er zunächst in ein Internierungslager gebracht und musste später schwere Zwangsarbeit in der sogenannten „Organisation Todt“ leisten. Einen Tag vor der geplanten Deportation nach Auschwitz wurde er von einer SS-Angestellten gewarnt und konnte fliehen. Heller überlebte dann in einem Versteck der Résistance

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