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Wiener Staatsoper

Gioachino Rossini: „Cenerentola“

Die Liste der »Aschenbrödel«-Bearbeitungen ist lang – kein Wunder, ließen sich durch die Geschichte der unglücklichen Stieftochter, die letztendlich ein Happy End erleben darf, doch Generationen von Zuschauern rühren. Warum? Vielleicht weniger aufgrund der »Rettung« durch den vermögenden Prinzen als durch die finale Bestätigung, dass Güte und ein reines Herz alle Widrigkeiten besiegen können.

Gioachino Rossini säkularisierte die märchenhaft-übernatürlichen Momente des Stoffes und durchsetzte das französische Rührstück, das ihm als Vorlage diente, mit sozialkritischen Elementen aus der Tradition der Opera buffa.

Seine »Cenerentola« wurde so zur modernen Nacherzählung eines bekannten, alten Märchenstoffes, dessen Helden sich in den Untiefen, Ungerechtigkeiten und Absurditäten einer entzauberten Gegenwart bewähren müssen. Musikalisch schuf er eine sogenannte »Semiseria«, also eine halbernste Oper, in der er seine brillante Buffokunst mit sentimentalen und gelegentlich sogar tragischen Tönen durchmischt.

Musik: Gioachino Rossini
Musikalische Leitung: Jean-Christophe Spinosi
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Isabel Leonard, Maxim Mironov, Alessio Arduini, Luca Pisaroni

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