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Finnish National Opera and Ballett

Covid fan tutte

COVID trifft Mozart - eine Pandemie-Satire mit Karita Mattila

Verfügbar bis 26. Februar 2021

Auf der Bühne proben die Sänger*innen Die Walküre, als sie plötzlich unterbrochen werden. Da das Management entlassen wurde und sich die Nachricht von einem globalen Virus rasch verbreitet, werden die Wagnerianer plötzlich angewiesen, eine moderne Satire über die Situation aufzuführen.

Covid fan tutte greift Mozarts klassische Oper satirisch wieder auf und adaptiert deren Handlung auf die Erfahrungen Finnlands während der Coronavirus-Krise. Mit Karita Mattila in der Hauptrolle und unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen verfolgt die Inszenierung unbeschwert das Leben gewöhnlicher Finnen inmitten von Pressekonferenzen der Regierung und Pandemieexperten. Das Libretto für die Covid-Zeit stammt von Minna Lindgren; die Musik ist (fast) zu 100% von Mozart.

Handlung:
Die Finnish National Opera hält auch unter außergewöhnlichen Umständen durch. Auf der Bühne haben sich Wagner-Sänger*innen darauf vorbereitet, Die Walküre aufzuführen. Da der größte Teil der Direktion entlassen wurde, wird die Situation von der Schnittstellenmanagerin überwacht, die die Produktion auf eine satirische Adaption von Così fan tutte umstellt. Sowohl Mozarts Musik als auch die Handlung, die die finnische Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus lampiert, ist ein neuer Aufbruch für die Wagnerianer.

Die Star-Sopranistin kommt etwas verspätet. Ihre internationale Tournee ist abgesagt worden. Die Finnish National Opera bietet ihr unerwartet eine Stelle an. Doch schon bald sind die Sängerinnen und Sänger des temporären Projekts überdrüssig. Die Sopranistin und der Tenor experimentieren mit der Arbeitsplatzromanze, doch die sozialen Distanzierungsmaßnahmen und die Schnittstellenmanagerin stören ihre Absichten. Die Schnittstellenmanagerin hat einen Arzt gefunden, der einen von ihm entwickelten Impfstoff an den Sänger*innen testen wird.

Plötzlich erscheint für alle die Personifizierung von Covid. Niemand weiß, ob der Anblick wahr, eine Illusion oder ein Symptom einer Krankheit ist. Nur die Starsängerin bleibt bei Verstand und reist nach Erhalt eines Flugtickets nach Paris ab. Schließlich wird eine bessere Zukunft besungen, eine Zeit, in der sich die Wirtschaft erholt hat und Wagner endlich in der Oper gesungen werden kann.

(Text von der Website Operavision)