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Zaubersee Festival 2021 – Special Edition

Cellorezital: Marie-Elisabeth Hecker & Martin Helmchen

Fraglos gehört Rachmaninoffs Cellosonate zu den besten seiner Kammermusikwerke. Er hat in diesem 1901 entstanden Werk 1919 sogar den großen Cellisten Pablo Casals am Flügel begleitet. In seinem melodischen Erfindungsreichtum sowie in seinem harmonischen Reichtum erinnert es an Rachmaninoffs im selben Jahr vollendetes zweites Klavierkonzert und wartet für den begleitenden Pianisten mit einem ähnlich klangüppig wogenden Klaviersatz auf. Dennoch ist Virtuosität hier nie Selbstzweck, und die Stimmführung des Violoncellos ist von einer besonderen emotionalen Dichte.

Mieczyslaw Weinberg war eng mit Dmitri Schostakowitsch befreundet; bevor Weinberg ein Werk überhaupt veröffentlichte, zeigte er es Schostakowitsch. Und es scheint, dass das auch umgekehrt der Fall war. Dennoch wäre es falsch, den um fast zwei Generationen jüngeren Weinberg als Epigone von Schostakowitsch zu betrachten. Er hat einen durchaus eigenen, sehr persönlichen Stil, wo beispielsweise das rein motorische Element eine weniger fundamentale Rolle spielt, die melodische Komponente dagegen deutlich aufgewertet wird.

Marie-Elisabeth Hecker, Cello
Martin Helmchen, Klavier

Mieczyslaw Weinberg (1919‒1996)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 op. 63

Sergej Rachmaninoff (1873‒1943)
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

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