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Symphonie Nr. 9 e-moll »Aus der Neuen Welt«

BR-KLASSIK: Maazel dirigiert Dvorák

Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Aufzeichnung aus dem Herkulessaal der Residenz in München 1994

Über seine 9. Symphonie, die 1893 in New York während seiner dreijährigen Tätigkeit als künstlerischer Leiter des National Conservatory of Music entstand, sagt Antonin Dvorák selbst, sie »sei von einem anderen Geist, anderen Gedanken und Farben angeregt« als seine früheren symphonischen Werke. »Diese Symphonie ist wesentlich verschieden von meinen früheren Sachen, vielleicht etwas amerikanisch; sie wäre nicht so geschrieben, wenn ich nicht in Amerika gewesen wäre ». Die landläufige Meinung jedoch, Dvorák habe konkrete Indianermelodien und musikalische Modelle der Musik der Schwarzen direkt und unverändert in seine Kompositionen übernommen bezeichnet Dvorák als »Unsinn«. Er wollte den Geist der Musik afroamerikanischer Sklaven und Einwanderer sowie der indigenen Völker Amerikas in seiner Symphonie reproduzieren, wie der Komponist kurz vor der Uraufführung am 15./16. Dezember 1893 in New York betonte. »Ich habe keine einzige jener Melodien benützt. Ich habe einfach charakteristische Themen geschrieben, wobei ich ihnen aber Eigenheiten der indianischen Musik eingeprägt habe.«