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Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Boris Blacher: Romeo und Julia

Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt als Kammeroper von Boris Blacher

In der Mediathek verfügbar bis 17. Oktober 2021

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, vor allem aber eins: verboten. Sie scheitert an einer hasserfüllten Gesellschaft, die erst durch das tragische Schicksal der beiden Liebenden zum Umdenken bewegt wird.

Mit der Vertonung von Shakespeares „Romeo und Julia“ gelang dem deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher 1943 eine Kammeroper, die in ihrer Reduziertheit ein kleines Wunder ist. Mitten im Zweiten Weltkrieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – konzentrierte und verdichtete er den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Besondere Rollen übernehmen dabei der Solistenchor und ein Chansonnier, die das Scheitern der großen Liebe immer wieder untergangstrunken brechen und kommentieren.

Die Deutsche Oper am Rhein präsentiert die Neuproduktion von Boris Blachers Kammeroper „Romeo und Julia“ in digitaler Form. Die Online-Premiere am Samstag, 17. April 2021, 19 Uhr, wird von einem Live-Chat mit Regisseur Manuel Schmitt und Dramaturgin Anna Grundmeier begleitet. Danach ist das Stück für sechs Monate – bis 17. Oktober – kostenfrei online abrufbar. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Stöcker wurde es am 18. und 19. März aus sechs Kamera-Perspektiven im Theater Duisburg aufgezeichnet.

Regisseur Manuel Schmitt, der mit „Romeo und Julia“ seine erste Produktion für die Deutsche Oper am Rhein erarbeitet hat, konzentriert sich die von Boris Blacher auf eine Stunde verdichtete hochemotionale Handlung auf die beiden Hauptfiguren: Trotz größter Anziehung können Romeo (Jussi Myllys) und Julia (Lavinia Dames) nicht zueinandefinden, während der von Heike Scheele entworfene Bühnenraum vermittelt, wie sehr sie von außen beobachtet und beeinflusst werden.

Musikalische Leitung: Christoph Stöcker
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühne und Kostüme: Heike Scheele
Dramaturgie: Anna Grundmeier
Romeo: Jussi Myllys/Cornel Frey
Julia: Paula Iancic/Lavinia Dames
Lady Capulet: Marta Márquez/Katarzyna Kuncio
Die Amme: Susan Maclean/Renée Morloc
Capulet: Günes Gürle/Luke Stoker

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