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London Symphony Orchestra | Sir Simon Rattle

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4

Exklusive Video-Premiere mit Sir Simon Rattle und dem London Symphony Orchestra

In der Mediathek verfügbar bis 27. März 2022

Wie so oft ist auch die vierte Sinfonie Bruckners das Resultat eines Entstehungsprozesses. 1874 erschien die erste Fassung, dessen Scherzo Bruckner jedoch verwarf und 1878 ein neues einfügte. Auch das Finale wurde von ihm überarbeitet – die heute meistens gespielte Fassung entstand 1881. Sir Simon Rattle und das London Symphony Orchestra begeben sich auf die Spurensuche dieser Entstehung – somit kommen auch das verworfene Scherzo (1876) und ursprüngliche Finale (1878) in diesem Konzert zu Gehör, eine Rarität.

Es folgt danach die übliche Fassung der vierten Symphonie in Gänze. Der erste Satz beginnt mit der Keimzelle und Signatur der Sinfonier: Mit einem romantischen Hornruf, der sich durch das gesamte Stück zieht. Es folgt ein weit ausgespanntes Andante, der dritte Satz ist das populäre Jagd-Scherzo mit Horn- und Trompeten-Signalen. Das Finale gilt als einer der schönsten Schlusssätze in Bruckners symphonischem Schaffen überhaupt: Weit ausgeschwungen trotz einer nahezu lapidaren Thematik – und dennoch dramatisch und voller Kontraste. Ganz am Ende kehrt dann das Horn-Motiv vom Anfang zurück, die Symphonie wird also eingerahmt.

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