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Staatsgalerie Stuttgart

Allein im Museum: Rubens „Marchesa Bianca Spinola Imperiale und ihre Nichte“

Museumsmacher*innen nehmen Sie mit auf eine Entdeckungstour und stellen ihre Lieblingswerke vor

Während eines Italienaufenthalts Anfang des 17. Jh malte Peter Paul Rubens das Doppelporträt der Marchesa und ihrer Nichte. Sandra-Kristin Diefenthaler, Kuratorin für Altdeutsche und Niederländische Malerei, nimmt uns mit in die Staatsgalerie Stuttgart und erklärt, was so ungewöhnlich an dem Gemälde ist und wie es Rubens gelingt, die Figuren lebendig wirken zu lassen.

Ohne die Grenzen des offiziellen Repräsentationsbildes zu sprengen, gewinnt die Darstellung durch die Art, wie die Dame führend und schützend das Handgelenk des Mädchens ergreift, eine menschlich intime Dimension. Fast beiläufig weiß Rubens die Abgeklärtheit des Alters mit der durch nichts gebrochenen Unbekümmertheit des Kindes zu verbinden.

Abbildung: Peter Paul Rubens (1577–1640)
Alte Dame mit jungem Mädchen, um 1605/06 (Detail)

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